Gefahren im Internet
  Trojaner
 
 

Der Trojaner oder auch ein trojanisches Pferd ist ein Schadprogramm, das als nützliches Programm getarnt ist, doch im Hintergrund ohne das Wissen des Benutzers eine unbekannte Anwendung erledigt. Oftmals werden sie gezielt auf Computern programmiert, damit man denjenigen bei bestimmten Anwendungen ausspionieren kann. Sie können jedoch auch zufällig auf Computer kommen. Das Schadprogramm ist entweder an eine andere nützliche Datei geheftet oder sie trägt den Namen der gedachten Datei. Viele Trojaner werden dazu verwendet dem Computer ein Schadprogramm zuzuweisen. Sie lassen sich nicht deaktivieren, welches das Gefährliche an diesen Dateien ist. Sie laufen dann eigenständig weiter. So könnten zum Beispiel Spionageprogramme auf den Computer gelangen, mit denen man dann zum Beispiel die Kontodaten des anderen herausfinden kann. Nicht alle Trojaner installieren ein Schadprogramm. Es bedeutet nur, dass eine Anwendung ohne Zusammenhang mit der eigentlich  gewünschten Datei runtergeladen wird und dann dem Benutzer nicht genannt ist. Es gibt verschiedene Arten von Trojanern. Manche entstehen durch 2 miteinander  verknüpfte Dateien. Dabei ist ein Linker angeheftet, der einer beliebig ausführbaren Wirtdatei ausführt, ohne dass diese irgendeinen Einfluss auf die Funktionen der anderen beiden Programme hat. Der Autor kann somit jede beliebige Art von Wirtdatei auf den Computer einschleusen, ohne irgendwelche Programmkenntnisse haben zu müssen. Andere können unbemerkt eine Installationsroutine starten. Mit Hilfe dieser Trojaner werden meistens Malwares auf dem System installiert.  Wenn sie dann erst einmal installiert ist, bekommt man sie nicht mehr so leicht von dem Computer runter und  selbst nach einem Neustart ist diese immer noch vorhanden.  Es gibt aber auch Trojanische Pferde, die die Funktionen in sich selbst haben. Wird dieses dann gelöscht, stehen die heimlichen Funktionen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Als Beispiel dafür könnten Plugins sein. Diese sind Erweiterungsbausteine, die man benötigt, wenn an einer Datei etwas fehlt. Das Trojanische Pferd könnte sich als dieses Tarnen und über den Internetbrowser laufen, um zum Beispiel mit dem Internet zu kommunizieren. Die letzte Trojanerart ist ähnlich wie der Plugin-Trojaner. Er braucht eine bereits vorhandene Datei, um seinen geheimen Funktionen freien Lauf lassen zu können. Manchmal benutzt es auch die Möglichkeiten des Betriebssystems, um das Programm bei seiner Arbeit beeinflussen zu können. Der große Unterschied besteht darin, dass dieser Trojaner sich selbst Zutritt zum Internet beschafft, während der Plugin-Trojaner erst auf das Öffnen warten muss.
Trojanische Pferde kommen durch Daten auf den Computer gelangen. Sobald eine Datei runtergeladen ist, könnte eines vorhanden sein, muss aber nicht. Wenn man diese Datei dann an andere Benutzer weiterschickt, verbreitet sich das trojanische Pferd immer weiter, da niemand merkt, dass dieses vorhanden ist. Der Unterschied zwischen einem Computervirus und einem Trojaner ist, dass sich ein trojanisches Pferd nicht selbst Verbreiten kann. Es wird gezielt durch einen Entwickler in eine Datei eingefügt.


 

 

 
  Heute waren schon 1 Besucher (1 Hits) hier!  
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=